LEADER-Restmittel

für sofort umsetzbare Projekte

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Das Regionalbudget

Grosser Zuschuss für kleine Projekte

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Seit der Keltersaison 2018 ist krio auf dem Markt. krio ist eine naturtrübe Apfelsaftschorle, die sich ausschließlich aus Bio-Streuobstbeständen aus Sinsheim, Eppingen und Kraichgau-Gemeinden des Landkreises Karlsruhe bedient. Selbst der Weg über die Kelterei zum Abfüllbetrieb bis in die umweltfreundliche Mehrwegflasche führt nie aus dem Kraichgau heraus. Die Anlieferer der Äpfel erhalten einen angemessene Zentnerpreis, damit sich die Bewirtschaftung der Wiesen wieder lohnt. In den vergangenen Jahren hat die leckere Schorle viele Fans gewonnen. In den vergangenen Monaten gab es jedoch einen Leergut-Engpass, es fehlten Flaschen zur Abfüllung. Das Mehrwegsystem ist so aufgebaut, dass die Pfandkosten nicht den Anschaffungswert der Flaschen und Kästen decken. Kommt die Verpackung also nicht zurück, zahlt der Hersteller drauf. Das hat die hinter krio stehende gemeinnützige Streuobstinitiative vor ein großes Problem gestellt. Der Verein erwirtschaftet keinen Gewinn. Es waren keine Rücklagen vorhanden, um weitere Flaschen und Kisten in den Kreislauf einzubringen. Die Produktion stand eine Zeit lang still. Aushelfen konnte das Regionalbudget der LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau, das Kleinsthersteller von regionalen Produkten bei Investitionen finanziell unterstützt. Dank der anteiligen Übernahme von Kosten konnten neue Kästen und Flaschen im Gesamtwert von fast 15.000 EUR angeschafft werden. Diese wurden nun mit leckerem krio befüllt und in der Region ausgeliefert. Die Streuobstinitiative und alle Keltereien der Region bitten ihre Kunden, Leergut schnellstmöglich wieder in den Kreislauf zurück zu bringen und keine größeren Vorräte anzulegen.

krio ist bei vielen inhabergeführten Geschäften und Getränkeläden der Region erhältlich. Ein Kasten enthält 10 Flaschen á 0,5 l naturtrüber Apfelsaftschorle aus biologischem Anbau in der wiederverschließbaren Glasflasche. Jede einzelne Flasche hilft, blütenreiche Wiesen zu erhalten, alte Baumbestände zu retten und das Zuhause von Bienen, Igeln und vielen anderen Tieren zu bewahren. Helfen Sie mit und tun Sie Ihrer Umwelt Gutes, indem Sie Regionalität unterstützen. Weitere Informationen über das Produkt bzw. zu den Verkaufsstellen erhalten Sie unter https://www.krio-bio.de/.

Bis vor kurzem wies die Wanderwegebeschilderung im Kraichgau große Lücken auf. Wege waren ab den kommunalen Gemarkungsgrenzen nicht mehr schlüssig ausgewiesen und jede Kommune hatte ihre eigene Systematik. Für ortsunkundige Einheimische und Besucher war es nicht leicht, den richtigen Weg durch die schöne Kraichgauer Landschaft zu finden. Dies ist nun Geschichte. Acht Kommunen haben gemeinsam das Vorhaben „Wanderwegebeschilderung Kraichgau“ umgesetzt und hierfür insgesamt fast 600.000 EUR investiert. Ungefähr die Hälfte der Kosten wurde durch das EU-Förderprogramm LEADER getragen, um den Tourismus im ländlichen Kraichgau zu stärken.

Die Kommunen Angelbachtal, Kürnbach, Kraichtal, Oberderdingen, Sinsheim, Sulzfeld, Zaisenhausen und Zuzenhausen verfügen nun über eine schlüssige Wanderwegebeschilderung. Wanderer können festgelegte Touren anhand von Symbolen – auch ohne Kartenmaterial – begehen. Die jeweils schönsten Touren der Kraichgauorte wurden – zusammen mit einem Wanderdreiklang in den Naturparkkommunen – bereits im letzten Jahr ausgeschildert. Mit dem Abschluss der Gesamtbeschilderung wurden Lücken zwischen diesen Wegen geschlossen, so dass man den Kraichgau einfach und unkompliziert erwandern kann. Insgesamt wurde in den Kommunen eine Wegstrecke von über 600 km ausgeschildert. In Kürze werden die Strecken an markanten Aussichtspunkten mit weiteren der beliebten „Hügelsofas“ bestückt -  für die kurze oder längere Verschnaufpause während der Wanderung.

Mit der neuen Beschilderung sind auch die „Wanderbahnhöfe“ in den Fokus gerückt. Die Wanderbahnhöfe Kraichgau sind mit den Bahnen der Linien KVV/AVG, VRN und DB erreichbar. An den Bahnhöfen oder Haltestellen in den Kraichtaler Ortsteilen, in Zuzenhausen, Hoffenheim, Sinsheim, Sulzfeld, Zaisenhausen und Flehingen finden sich nun Infotafeln mit einer Übersichtskarte, interessanten Infos und Tourenvorschlägen für die jeweilige Region. Sie geben den Einstieg in die Entdeckung der Kraichgauer Hügel, Hohlwege und Streuobstwiesen. Auch Hinweise zu Einkehrmöglichkeiten gibt es auf den Schildern. Über die Wanderbahnhöfe soll eine Anreise ohne Auto erleichtert werden und der Wanderer muss sich nicht nur auf Rundwege konzentrieren.  

In der neuen Broschüre „Zu Fuß! Wanderbahnhöfe Kraichgau“ stellen sich die am LEADER-Projekt beteiligten Kommunen mit Ihren Wanderbahnhöfen, Wandertouren und Ausflugstipps vor. Die beiliegende Übersichtskarte zeigt den Kraichgau und die Sinsheimer Erlebnisregion und die dort verorteten Wanderbahnhöfe und Tourenvorschläge. Die kostenlose Broschüre ist in den Rathäusern der betreffenden Kommunen, dem Kraichgau Stromberg Tourismus e.V. und der Infostelle der Sinsheimer Erlebnisregion erhältlich und wird auf Anfrage von diesen auch versendet.

Gerade in Corona-Zeiten ist Wandern eine wunderbare Möglichkeit, die herrliche Kraichgauer Landschaft zu genießen, etwas Abstand vom derzeit herausfordernden Alltag zu gewinnen und die Seele baumeln zu lassen. Auch dem Urlaub zu Hause steht nichts mehr im Wege: Unter hunderten an Wanderwegekilometern im Kraichgau ist für jeden Tag eine neue, interessante Strecke dabei. Wer offenen Auges wandert, kann die üppige Obstbaumblüte in diesem Frühjahr bewundern, Flora und Fauna auf den Hohlwegen entdecken, sich am herrlichen Ausblick auf die örtlichen historischen Gebäude-Ensembles erfreuen oder den Winzern bei der Arbeit im Weinberg zuschauen!

  • BeschilderungsystematikGelbe Schilder weisen Wanderern den Weg hier in Angelbachtal
  • Infotafel_Wanderbahnhof_HoffenheimÜbersichtskarten an allen Wanderbahnhöfen
  • BroschuereKostenlose Broschüre mit Wandervorschlägen in Rathäusern erhältlich
  • HuegelsofaDrehbare Hügelsofas sind überall im Kraichgau zu finden hier in Kraichtal
  • Wanderbahnhof_HoffenheimWillkommensschild am Bahnsteig

Haben Sie ein fertiges Vorhaben in der Pipeline, dass ab Herbst umgesetzt werden soll? Das Ministerium für Ländlichen Raum hat einen Kassensturz der LEADER-Gelder gemacht und alle nicht vergebenen Mittel der 18 Regionen in Baden-Württemberg eingezogen. Diese Mittel werden nun kurzfristig für sofort umsetzbare Vorhaben bereit gestellt. Die Regionen können daher im Sommer wieder Förderprojekte nach Stuttgart melden. Die Förderzusagen werden schnell erteilt, jedoch gibt es eine Anforderung zum Planungsstand der Vorhaben: Es darf aber noch nicht begonnen worden sein, aber muss zeitnah umgesetzt werden können. Voraussetzung für diese Projekte ist daher, dass spätestens im Juni alle Genehmigungen (auch Baugenehmigung), Finanzierungszusagen (z.B. Bankenbestätigung) und drei Vergleichsangebote je zu vergebender Leistung vorliegen. Gefördert werden können Projekte von privaten Antragstellern (Unternehmen, Privatpersonen oder Vereine) die investiv sind (Bauvorhaben oder Maschinenanschaffungen bis 600.000 EUR Gesamtkosten) und Arbeitsplätze schaffen, den Tourismus fördern, der Jugend dienen oder regionale Produkte unterstützen. Zudem können auch kommunale Vorhaben eingereicht werden. Es gelten die normalen LEADER-Förderbedingungen: Gewerbliche Vorhaben erhalten einen nicht rückzahlbaren Zuschuss über 40% der nachgewiesenen Nettokosten durch LEADER, gemeinnützige Vorhaben sogar 60%. Dabei können sowohl kleine aber auch größere Vorhaben unterstützt werden. Interessierte sollen sich schnellstmöglich bei der LEADER-Geschäftsstelle in Angelbachtal melden, spätestens bis 02.06.2020.  

Für kleinere Projekte mit Kosten bis zu 20.000 EUR wird es auch im Jahr 2021 das Regionalbudget im Kraichgau geben. Hier können Kleinstprojekte von Vereinen, Kommunen oder Kleinunternehmen mit einem Fördersatz von 80% unterstützt werden und so auch mit wenig Eigenkapital in der Region etwas bewegen. Der Bewerbungsschluss wird voraussichtlich im Dezember liegen. Kommen Sie im Laufe der nächsten Monate auf uns zu, damit wir Sie bei der Bewerbungsvorbereitung unterstützen können.

Wenn von LEADER die Rede ist, wird auch immer das Schlagwort „Bottom Up“ erwähnt. Dahinter versteckt sich die These, dass die Ideen und auch die Begeisterung für Projekte von den Menschen aus der Region selbst kommen soll. Das Programm soll eben nicht „von oben“ entschieden werden, sondern „von unten“ gestaltet werden. Dies macht LEADER auch so einzigartig im Reigen der Förderprogramme. Daher braucht es vor allem engagierte Bürger, die ihre Ideen einbringen und Lösungen erarbeiten. Ein Beispiel ist Franky, ein junger Kraichgauer und leidenschaftlicher Sportler, der mit Herzblut Calisthenics, eine Outdoor Sportart betreibt und hierfür auch die Gruppe Calisthenics Kraichgau gegründet hat. Er erzählt, welchen Weg er von seinem Wunsch nach einer Calisthenics-Anlage vor Ort bis zur Umsetzung genommen hat. Das Förderprogramm LEADER war dabei ein Baustein der Umsetzung.

Mein Traum von einer Calisthenics Anlage erzählt von Franky

Vor einigen Jahren habe ich mit der Sportart Calisthenics angefangen. Als ich immer weiter in die Calisthenicswelt eingetaucht bin, umso besser wollte ich werden. Also suchte ich INTENSIV nach einem Park in der Gegend. Im Internet und Umgebung. Leider ohne Erfolg. Es gab einfach nichts. Außer in den Großstädten. Daher trainierte ich oft auf einem Spielplatz. Nebenbei auch auf einem Trimm-Dich-Pfad. Besser als nichts. Das hat mich irgendwann auf Dauer genervt, ich wollte ja endlich richtig trainieren. Der Pfad war auch nicht so toll, da ich immer erst in den Wald fahren und dann quer durchlaufen musste um überhaupt mal zur Klimmzugstange oder anderen Geräten zu kommen. Diese sind ja bei so einem Pfad immer quer im Wald verstreut. Ab ca Mai – August hat ein Bussard im Trimm-Dich-Pfad dort seine Brutzeit gehabt. Jedes Jahr. Und hat mich und andere Sportler da sehr oft verfolgt bis hin zu Sturzflügen knapp über den Kopf. Von Baum zu Baum. Immer hinter einem her… Das war kein Spaß mehr… ich musste schon lange große Stöcke oder Äste suchen und über meinen Kopf halten, um mich zu schützen, um wieder unversehrt rauszukommen. Das war auch so ein Moment wo ich mir gedacht habe: Jetzt reicht es …Ich will jetzt was gescheites haben!

Also googelte ich, wie man sich so einen Park selber bauen könnte. Da bin relativ schnell fündig geworden. Einige Hersteller bieten solche Grundgerüste für den privaten Gebrauch an. Die Teile waren auch gar nicht so teuer mit Grundfunktionen, wie Klimmzugstange, Sprossenwand, Baren oder HumanFlag Stange. Was bräuchte man mehr? Ok Platz.. War zwar mehr oder weniger da, dann wäre der Garten aber vollgestellt gewesen. Dann entdeckte ich eine Seite von der Organisation „StreetWorkoutNRW„, heute calisthenics-parks.com. Der Bericht war der Hammer. Die Jungs (und Mädels?) haben es doch glatt in ihrer Stadt geschafft, einen Park zu realisieren. Da kam mir nur die Idee: Warum sollte ich das nicht auch können? Daher beschloss ich die Leute anzuschreiben. Eine Antwort hat nicht lange auf sich warten lassen, inklusive Teamchat in Facebook. Diese erklärten mir grob, wie ich vorzugehen habe. Außerdem schickten sie mir eine fertige Powerpoint Präsentation (geändert auf meinen Ort) mit der ich arbeiten konnte. Danke nochmal dafür! Das hätte ich sonst so nie hinbekommen als Powerpoint. Außerdem eine Liste von diversen Herstellern. Mit diesen Infos im Gepäck, habe ich die Hersteller angeschrieben mit meiner Idee. Von jedem Anbieter wurde meine Mail beantwortet, inklusive Pläne für die Geräte und die Preise. Da war ich erstmal überfordert, jeder bietet was anderes zu unterschiedlichen Preisen an. Die Grundfunktionen sind aber immer dieselben. Die Preise variieren je nach Anzahl Geräte und Größe des Platzes und Untergrund.

Einem ehemaligen Schulkameraden erzählte ich von dieser Idee. Auch er ist sportbegeistert. Aber eher im klassischen Bodybuilding. Hat aber schon von Calisthenics gehört. Er meinte, dass sich das klasse anhört und er mir helfen würde. Ich suchte noch andere Leute. Leider ohne Erfolg. Ich war eben ein Exot und Pionier auf dem Gebiet. In unserer Gegend jedenfalls. Und warten wollte ich sowieso nicht mehr. Also verfasste ich eine E-Mail an die Gemeinde. Mit den Plänen, Preisen, Präsentation. Mit den Vorteilen natürlich:

  • kostenlos 24/7 nutzbar
  • generationsübergreifender Trainingspark
  • fit bleiben bis ins hohe Alter
  • mehrere Muskelgruppen auf einmal trainieren
  • keine (zum Großteil) verschleißbare Teile
  • günstig! (für eine Gemeinde normal ein Witz an Kosten)
  • an der frischen Luft sein
  • zentraler Treffpunkt

Ein paar Tage später erhielt ich auch eine Mail zurück. Direkt von der Bürgermeisterin. WOW! Mit einem Terminvorschlag um das Thema zu besprechen. Was ich natürlich ohne zu zögern annahm. Am Tag des Termines, wurde ich freundlich ins Zimmer gebeten. Die Bürgermeisterin machte mir klar, dass dies eine wirklich tolle einzigartige Idee ist. Und es gebe auch einen passenden Platz direkt an der Schule neben den schon vorhandenen Bolzplatz. Wir haben bald ein Jugendforum und dort soll es doch von uns vorgestellt werden. Hier sagte ich natürlich zu.

Leider war die Sitzung mehr als spärlich besucht… Eine handvoll Leute und Jugendliche waren anwesend. Das scheint aber immer so zu sein. Nicht desto trotz haben wir die Idee dank der tollen Präsentationsunterlagen vorgestellt. Die Anwesenden waren danach positiv gestimmt. Die Bürgermeisterin machte mir aber leider klar, dass es so einfach nicht werden wird. Mit den Kosten. Was auch sonst. Es muss dazu gesagt werden, dass im Ort gerade die Schule komplett saniert wurde bzw. geplant war es zu tun. Und der Haushalt belastet ist.

Doch es gab Hoffnung. Sie teilte mir mit, dass sie im Leader Förderungsprogramm ist. Eine Art Geldzuschuss (60%) der EU. Und es in wenigen Monaten eine Veranstaltung in der Nähe gibt. Hier soll ich die Idee – neben vielen anderen – nochmal vorschlagen.

Leider war mein ehemaliger Schulkamerad in der Zwischenzeit weggezogen und dafür nicht mehr verfügbar. Aber es ergab sich eine andere Gelegenheit. Mit einem Trainingskollegen, den ich in der Zwischenzeit kennengelernt hatte. Dieser bot mir an, dass wir das gemeinsam vorstellen. Wir gingen nach ein paar Monaten gut vorbereiten mit USB Stick auf das Treffen. Auf dem Stick waren die Präsentation und ein beeindruckendes Youtube Video von Calisthenicsprofis.

Es wurden einige Ideen von verschiedenen Gruppen vorgestellt. Schnelleres Internet, bessere Busverbindungen, Jugendhaus. Es waren ein paar gute Ideen dabei. Hier hieß es dann zu überzeugen. Wir waren an der Reihe: Erst die Powerpoint und dann das Video. Unsere Vorstellung ging länger als die anderen und es wurden auch viel mehr Fragen in den Raum geworfen. Ich war erstaunt wie groß das Interesse war: Das Video hat es rausgerissen. Die Leute wollen eben was sehen und kein langweiliges BlaBla. Argumentiert haben wir trotzdem gut. Und die Fragen mit unserem „Fachwissen“ beantworten können. Was ich erst später mitbekommen habe: Es waren einige Gemeindemitarbeiter in Leitungsstellung anwesend von Gemeinden im Umkreis.

Am Ende sind viele Leute auf uns zugekommen (hauptsächlich die was zu sagen haben) mit mehreren Fragen, die ins Detail gingen. Das Feedback über die Vorstellung war ebenso überragend. Mit so viel Interesse habe ich nun wirklich nicht gerechnet.

Einige Wochen später kam von der Geschäftsstelle des Leaderprogramms die E-Mail, dass wir auserwählt wurden. Soweit ich weiß wurde keine andere Idee genommen. Nur unsere! Ich habe innerlich Luftsprünge gemacht. Wir konnten es nicht glauben. Und nicht nur das: Ganze 9 Kommunen haben ihr Interesse gezeigt. Das ist eingeschlagen wie eine Bombe – ach was sage ich – wie ein Tsunami! Es war unfassbar!!

Später wurde ich nochmal von der Bürgermeisterin inklusive der Schuldirektorin eingeladen, um die Details zu besprechen, da der Platz später auch an der Schule stehen soll. Welche Geräte brauchen wir?  Hier bin ich mit einer Liste hin. Und habe auch empfohlen, lieber gleich einen richtigen Gummiboden (Tartan) zu nehmen statt Rindenmulch. Es ist zwar teurer, dafür aber einfach angenehmer. Auch wenn man mal fällt oder barfuss laufen möchte. Das alles war 2017.

Bis in das Jahr 2019 stand noch immer kein Park. Als wir die Idee das erste Mal der Gemeinde vorschlugen, war es Ende 2016. Das Leaderprogramm 2017. Beschlossen wurde das Projekt in meinem Ort vom Gemeinderat Juli 2018. Von 9 Kommunen sind noch 5 übrig. Immer noch mehr als erwartet. Ich wollte den Park anfangs ja nur in unsere Ortschaft. Auch wenn ich ab und an nachfrage, heißt es nur: Bald. Jetzt heißt es einfach abwarten. Ich kann aber nicht überall sein und mich darum kümmern. Mein Part war damit erledigt.

2018 wurde ein Park in der Nähe von mir gebaut. Direkt in Maulbronn. Nicht in dem Gebiet bei dem das Fördergeld gilt. Maulbronn ist bekannt für sein Kloster. Dort waren Vereine mit im Spiel. Sowas geht immer schneller und einfacher wenn man Vereine mit ins Boot holt.

Daher bin ich solange dahin ausgewichen und trainiere dort mit coolen Leuten, die man mit der Zeit dort kennengelernt hat. Wir sind schon eine große Gruppe. Es ist auch nicht mehr so schlimm, dass es etwas länger dauert. Ich habe aktuell eine Alternative.

Um mich nochmal in Erinnerung zu bringen, habe ich eine Email an die Bürgermeisterin mit Bildern unserer Gruppe und Aktivitäten geschickt. Damit sie sieht, das es sehr gut ankommt bei den Menschen. Darauf bekam ich die Antwort: Wir warten auf die Bewilligung durch das Regierungspräsidium, dann können wir die Ausschreibung veranlassen.

Der erste Park wurde bei uns in der Nähe Ende 2019 endlich eröffnet. Ittlingen im Kreis Heilbronn. Es bewegt sich also langsam etwas. Auch sind noch weitere Parks in Planung. Elsenz und Angelbachtal 2020. Sulzfeld (Baden) 2021. Elsenz ist nun fast fertig! Es braucht nur noch den Boden. Dieser soll im April 2020 gebaut werden. Dies geht erst ab bestimmten Temperaturen. Wegen Corona wird sich die Eröffnung wohl leider verschieben.

Ihr seht, es kann sich lohnen so etwas anzugehen. Auch wenn es etwas anstrengend sein kann und Zeit kostet. In meinem Fall hat es sich sehr gut entwickelt. Auch wenn ich noch warte. Ich bin aber zuversichtlich, dass 2021 auch in meinem Ort ein Park stehen wird. Es werden in Deutschland schließlich immer mehr.

Dieser Artikel erschien zuerst auf https://strongmonkey.de/

Die gemeinsame Vermarktung von Produkten, die in Heidelberg und den angrenzenden Naturräumen erzeugt, verarbeitet und gehandelt werden, rückt näher: Rund 60 Akteure aus Landwirtschaft, Garten- und Weinbau, Lebensmittelhandwerk und Lebensmittelhandel haben am Freitag, 6. März 2020, in Heidelberg eine GmbH gegründet. Ihre Motivation: Nicht nur die Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen sich mehr Frische und kurze Transportwege – auch die Akteure entlang der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln erkennen, dass sie enger zusammenarbeiten müssen, um sich zu behaupten. Die Interessierten kommen aus der Region Heidelberg und Rhein-Neckar sowie den angrenzenden Naturräumen Bergstraße, Kraichgau und Odenwald.

An dem Konzept arbeitet seit einigen Monaten ein Kreis von rund zehn Akteuren. Das Umweltamt der Stadt Heidelberg hat die Initiative, die auf die ganze Region abzielt, auf den Weg gebracht. Dabei war auch Regionalentwicklung Kraichgau e.V. eingebunden. Nun ist die Vorbereitung abgeschlossen und die eigentliche Arbeit beginnt: Die Partner der GmbH möchten ihre Produkte mit dem gemeinsamen Label „genial regional“ auszeichnen. Claudia Weigold vom Obst- und Gemüseanbau Weigold in Handschuhsheim betonte: „Wir sind alle starke Einzelkämpfer. Wenn wir uns zusammenschließen, sollten wir eigentlich unschlagbar sein.“ Volker Kaltschmitt, Landwirt aus Neurott/Kirchheim, unterstrich: „Wenn wir eine Regionalvermarktung aufbauen, haben wir eine Chance, als Erzeuger zukunftsfähig zu sein.“ Wer die gemeinsam erarbeiteten Kriterien erfüllt, kann Partner der GmbH werden und das Label abbilden. Neben Herkunft und Qualität wird auf Gemeinwohl, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie Tierwohl geachtet.

Nach dem Motto ,Aus der Region – in die Region‘ möchte die neue Initiative es Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, hochwertige regionale Lebensmittel einzukaufen und somit zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beizutragen. Gleichzeitig sollen die hiesigen Landwirte, Gärtner und Winzer gestärkt werden. Sie setzen sich auf vielfältige Weise für Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein. Mit der Initiative werden durch die Bündelung von Marketing, Vertrieb, Bestellwesen und Logistik Aufwand und Kosten gespart und neue Absatzwege eröffnet. Bis die ersten Produkte mit dem Logo zu kaufen sind, wird es noch einige Zeit dauern. Denn jetzt gilt es zunächst, die Produkte zu finden, die mit diesem Logo ausgezeichnet werden sollen. Daher sind nun alle Kraichgauer Erzeugerinnen und Erzeuger oder Vermarkter gefragt.

Wer mitmachen möchte, kann sich gerne beim Umweltamt der Stadt Heidelberg oder der LEADER-Geschäftsstelle melden, die die Anfragen gern weiterleitet. Informationen stehen unter www.heidelberg.de/regional zur Verfügung. Unter dem aktuellen Schwerpunkt regionale Produkte ist auch ein Flyer für Erzeuger und die genauen Kriterien für Produkte abrufbar.

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