Wird der Kraichgau LEADER-Region bleiben? Hier erfahren Sie alles zur anstehenden Neubewerbung als LEADER-Region und wie alle Kraichgauerinnen und Kraichgauer einbezogen werden!

Seit dem Jahr 2015 gibt es LEADER im Kraichgau. Bislang konnten 52 Projekte mit Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg in Höhe von 3,6 Mio. € unterstützt werden. Diese Förderphase geht nun zu Ende.

Die neue Förderphase hat theoretisch am 1. Januar 2021 begonnen. Aufgrund einiger Verzögerungen bei der Verabschiedung des EU-Haushaltes wird die neue LEADER-Förderperiode jedoch erst zum Jahresbeginn 2023 beginnen können. Diese wird wie geplant bis 2027 laufen und ist somit kürzer als üblich. Den ausgewählten LEADER-Regionen wird über diesen Zeitraum wie gehabt ein Förderbudget zur Verfügung gestellt.

Um die Arbeit fortzusetzen muss sich der Kraichgau, wie alle anderen bestehenden LEADER-Regionen, für die neue Förderphase ab 2023 wieder neu bewerben. Es ist daher offen, ob der Kraichgau weiterhin LEADER-Region bleiben kann oder nicht.

Mit 22 Kommunen geht die Region mit einem leicht veränderten Gebietszuschnitt ins Rennen. Alle 17 Kommunen der bisherigen Gebietskulisse bleiben Teil der Bewerberregion. Neu dabei sind die Gemeinde Sternenfels und der Teilort Freudenstein-Hohenklingen (Knittlingen) aus dem Enzkreis. Aus dem Landkreis Karlsruhe kommen die Brettener Stadtteile Büchig, Bauerbach und Neibsheim sowie die Teilorte Zeuten und Stettfeld (Gemeide Ubstadt-Weiher) dazu. Die Dielheimer Ortsteile Balzfeld, Horrenberg, Unterhof und Oberhof erweitern das Gebiet im Rhein-Neckar-Kreis. Alle haben bereits über ihre Gremien die Teilnahme zugesichert.


Wie sieht die Bewerbung aus?

Die Bewerbung wird in der Form eines regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) eingereicht. Darin wird beschrieben, was wir im Kraichgau bis zum Jahr 2027 erreichen wollen und welche Visionen wir für unsere Region verfolgen. Wo liegen die Stärken und Schwächen und in welchen Bereichen besteht großes Entwicklungspotential? Welche Projekte können dieses Potential heben und was soll für eine klug angegangene Entwicklung getan werden? Dabei muss eine Gesamtstrategie sichtbar werden, die auch die Herausforderungen der Zukunft mit einbezieht. Je schlüssiger und überzeugender wir den Bedarf und die geplante Verwendung für die Fördergelder begründen, desto bessere Auswahlchancen haben wir. Das Ministerium für Ländlichen Raum hat Bewerbungsunterlagen und Leitfaden zu den notwendigen Inhalten veröffentlicht, dem wir folgen.

JEDER kann mithelfen, dass wir die bestmögliche Bewerbung abgeben und das Ministerium für Ländlichen Raum in Stuttgart überzeugen. Wer in unserer Region lebt, arbeitet oder ihr verbunden ist, ist aufgerufen, sich einzubringen.


Wie sieht die Beteiligung aus?

Wir werden über die nächsten Monate verschiedene Beteiligungsformate mit aufeinander aufbauenden Schritten durchführen. Wir freuen uns, wenn Sie mitwirken wollen - sei es punktuell zu einzelnen Phasen oder auf mehreren Veranstaltungen. Sprechen Sie uns an, wenn Sie mitarbeiten möchten!

 

Phase 1: Ausarbeiten unserer Visionen für den Kraichgau
abgeschlossen 😃

15./16. September 2021
Tomorrow Camp: Zweitägiger Workshop mit 35 Teilnehmern zu den Zukunftsvisionen für die Region. Wie leben, arbeiten, wohnen und bewegen wir uns im Jahr 2035 im Kraichgau? Weitere Informationen zum Tomorrow Camp in unserem Nachbericht und in einem Videozusammenschnitt.

 

Phase 2: Erstellen einer Ist-Analyse der aktuellen Situation

Dezember 2021– März 2022
Analyse der Strukturdaten: Sozioökonomische Betrachtung und Stärken- Schwächen Analyse basierend auf statistischen Daten und vorhandenen Studien.
Expertengespräche: Input von Schlüsselpersonen in der Region aus Kommunen, Wirtschaft, Sozial- und Umweltpartnern mit entsprechendem Sach- und Fachverstand. Sollen wir mit Ihnen persönlich sprechen? Melden Sie sich bei uns!

 

Phase 3: Zusammenbringen der Visionen mit aktueller Situation und Definition von Zielwerten und Indikatoren

Anfang 2022
Themen-Workshops: Offene Treffen (abends, ca. 3 Stunden) zu verschiedenen Themenbereichen. Wir wollen die Fragen besprechen, die etwas schwieriger sind. Dabei wenden wir uns an die besonders Motivierten, die gemeinsam mit uns Lösungen ausarbeiten möchten.
Umfrage: Sie können an unserer Umfrage teilnehmen und sich unkompliziert zu bestimmten Fragestellungen einbringen!

 

Phase 4: Ausarbeiten und Zusammentragen von konkreten Projektideen zum Erreichen der Zielwerte

Frühjahr 2022
Projektwerkstatt: Melden Sie Ihre konkreten Umsetzungsprojekte, die zu den ausgearbeiteten Zielen passen! Ideen die in den vorherigen Entwicklungsstufen eingebracht wurden, sollen gefestigt und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden.

 

 Phase 5: Zusammenbringen aller Phasen im Regionalen Entwicklungskonzept 2023 - 2027

Sommer 2022
Abschlussforum zur feierlichen Verabschiedung des regionalen Entwicklungskonzeptes. Sie haben sich eingebracht? Feiern Sie mit uns das Ergebnis!
und
Einreichung des Entwicklungskonzeptes zur Ausschreibung LEADER-Region 2021 - 2027 beim Ministerium für Ländlichen Raum in Stuttgart

 

Alle Termine und Informationen werden rechtzeitig an dieser Stelle veröffentlicht.

 

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